Die satanischen Verse: Roman (German Edition)

Die satanischen Verse: Roman (German Edition)

Salman Rushdie

Language: German

Pages: 721

ISBN: B00F96BGQM

Format: PDF / Kindle (mobi) / ePub

Die satanischen Verse: Roman (German Edition)

Salman Rushdie

Language: German

Pages: 721

ISBN: B00F96BGQM

Format: PDF / Kindle (mobi) / ePub


Bejubelt und verdammt: Das Buch, für das Salman Rushdie zum Tode verurteilt wurde

Über der englischen Küste wird ein Flugzeug in die Luft gesprengt. Die einzigen Überlebenden dieses Terroranschlags sind Gibril Farishta und Saladin Chamcha, zwei indische Schauspieler, die buchstäblich vom Himmel fallen und wie durch ein Wunder unversehrt bleiben. Doch nach dem Absturz gehen seltsame Dinge mit ihnen vor: Der Muslim Gibril zeigt immer mehr Ähnlichkeit mit dem Erzengel Gabriel, während sich Saladin, der stets seine Herkunft verleugnete, zu einem Abbild des Teufels entwickelt. Doch das ist erst der Beginn einer überwältigenden Odysee zwischen Gut und Böse, zwischen Fantasie und Realität.

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Sympathisches. Sie lernte von ihm. Er dagegen stellte sich taub gegen jede Art von Wissen, das sie mit ihm teilen wollte, etwa: was der richtige Platz für schmutzige Socken sei. Als sie ihm einmal vorschlug, �im Haus mitzuhelfen«, zog er sich in ein zutiefst beleidigtes Schmollen zurück und erwartete, daß sie ihm so lange um den Bart ging, bis er wieder guter Laune war. Und angewidert stellte sie fest, daß sie, zumindest im Moment, willens war, seinen Erwartungen zu entsprechen. Das Schlimmste

interessant. Der Mann wollte Small talk machen! Salahuddin war entsetzt. Das hier ist mein Vater, verstehen Sie das nicht? �Diese Kleidungsstücke«, fragte der Mullah und zeigte auf Changez’ letzten Kurta-Pajama, den, den sie im Hospital aufschneiden mußten, um an seine Brust zu kommen. �Brauchen Sie den noch?« Nein, nein. Nehmen Sie sie. Bitte. �Sie sind sehr freundlich.« Kleine schwarze Tuchstückchen wurden Changez in den Mund und unter die Augenlider gestopft. �Dieses Tuch war in Mekka«, sagte

unmöglich, sein Gesicht zu übersehen, nicht zu bemerken, wie die großen purpurnen Schwielen seiner Wachheit sich wie Ölflecken auf seinen Augen ausbreiteten. Dann brach schließlich sein Widerstand, und sein Kopf sank auf Saladins Schulter, und er schlief vier Tage lang, ohne auch nur einmal aufzuwachen. Als er wieder zu Bewußtsein kam, merkte er, daß Chamcha ihn mit Hilfe der mausähnlichen, ziegenbärtigen Geisel, einem gewissen Jalandri, auf eine leere Sitzreihe im mittleren Teil des Flugzeugs

angenommen hatten, einen Einheits-Look aus Anspannung und Angst. Und es dauerte nicht lange, bis er begriff, daß der Anruf beim Nationalen Polizeicomputer, der ihn prompt als britischen Staatsbürger erster Klasse identifizierte, seine Lage nicht verbessert, sondern ihn womöglich in noch größere Gefahr gebracht hatte. Wir könnten doch sagen, schlug einer der neun vor, daß er bewußtlos am Strand lag. – Geht nicht, kam die Antwort, wegen der alten Dame und dieser anderen komischen Figur. – Dann hat

Chamäleon-Eigenschaften, deren Flügel die Farbe wechselten, je nachdem, ob sie sich auf zinnoberroten Blumen niederließen, ockergelben Vorhängen, Obsidian-Pokalen oder Bernstein-Ringen. Im Hause des Zamindar und auch im nahe gelegenen Dorf war das Schmetterlingswunder etwas so Normales, daß es schon banal erschien, aber die weiblichen Dienstboten konnten sich daran erinnern, daß die Schmetterlinge erst vor neunzehn Jahren zurückgekehrt waren. Sie waren – so ging jedenfalls die Legende – die guten

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