Seelenfänger: Historischer Roman (John Shakespeare, Band 1)

Seelenfänger: Historischer Roman (John Shakespeare, Band 1)

Rory Clements

Language: German

Pages: 284

ISBN: B00ICKYXQW

Format: PDF / Kindle (mobi) / ePub

Seelenfänger: Historischer Roman (John Shakespeare, Band 1)

Rory Clements

Language: German

Pages: 284

ISBN: B00ICKYXQW

Format: PDF / Kindle (mobi) / ePub


London 1587. Eine Kusine von Elizabeth I. brutal ermordet in einem ausgebrannten Haus. Üble Drohungen gegen die Königin. Ein Komplott gegen Sir Francis Drake, den Befehlshaber der englischen Flotte. Schlimmer kann es gar nicht kommen für John Shakespeare, den Ermittler der Krone, der alle Fälle lösen soll.

Seine Nachforschungen führen ihn in die Unterwelt, mitten unter Spione, Häscher, Huren und Theaterleute, darunter sein berühmter Bruder Will. Bald begreift John, dass seine Ermittlungen behindert werden. Sein Rivale, der oberste Folterknecht der Queen, schreckt dabei vor keinem Terror zurück. Dennoch entdeckt John eine Verschwörung, die bis in die höchsten Kreise reicht.

Dass er selbst und seine große Liebe das Opfer einer bösen Intrige werden sollen, ahnt er aber erst, als es beinahe zu spät ist ...

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Das Geplänkel, halb scherzhaft, halb ernst ausgetragen, setzte sich den langen Weg bis nach Kent hinein fort. Manchmal ließ sich Drake mit Kapitän Stanley zurückfallen und sprach mit ihm über Proviantierung und Seestrategie; dann beobachtete er schweigend, wie seine Frau mit Courtenay Konversation pflegte. Boltfoots Augen waren ständig in Bewegung. In der einen Sekunde betrachtete er Drake, in der nächsten suchte er die Umgebung nach Gefahren ab. Die Straße war für Banditenüberfälle bekannt,

Bier, um seine Kehle anzufeuchten. �In Delft wurde zur fraglichen Zeit ein weiterer Mord verübt, an einer Hure, deren Name ohne Belang ist. Ihr mögt sehr wohl denken, dass kein Zusammenhang möglich sei zwischen dem Mord an einer leichtfertigen Frau und dem Mord an einem Fürsten – einem der vornehmsten Fürsten der ganzen Christenheit noch dazu. Doch es gibt zwingende Gründe anzunehmen, dass zwischen beiden Fällen eine Verbindung bestand.« Er schwieg wieder und sah die Sitzenden nacheinander an,

hat er halb totgeschlagen. Hattet Ihr mit ihm zu tun?« �Nein, Mr Shakespeare. Ich hatte noch nie Geschäfte mit ihm.« �Ich kam nicht umhin, mich über Eure Verletzungen zu wundern …« �Bei Gott, nein. Nein! Es war, wie ich Euch gesagt habe. Ich wurde auf der Straße von einem Unbekannten beraubt und zusammengeschlagen.« �Dann läge ich wohl falsch, wenn ich annehmen würde, dass Topcliffe das Wissen aus Euch herausgeprügelt hat, wie er jeden prügelt, um zu bekommen, was er will?« Slide schüttelte

eine kleine Phiole aus Glas. �Ich habe hier Eure Essenz, Mr Shakespeare. Isabella hat sie Euch entlockt. Ich denke, dass ihre Freisetzung Euch gut getan hat. Etwas baute sich in Euch auf, und in der Tat seid Ihr losgegangen wie eine Kanone. Ihr werdet Euch nun viel besser fühlen, da bin ich sicher. So etwas sollte lieber verströmt statt einbehalten werden.« Trotz des Nebels in seinem Kopf begriff Shakespeare, dass Mutter Davis’ Phiole seinen Samen enthielt. Wozu? Als habe sie seine Gedanken

glauben, dass alles verloren ist. Wir müssen meinen Herrn von dort wegholen. Ich habe Euch einen Vorschlag zu machen. Und ein Geständnis. Ich will Euch ein paar Dinge sagen und vertraue dabei auf Eure christliche Güte. Ich glaube, dass in Eurer Brust ein Menschenherz schlägt, und bete, dass ich mich nicht täusche.« Er hielt ihrem Blick einige Sekunden stand, bevor er nickte. �Setzt Euch, und sprecht! Ich höre zu.« Sie ließ sich auf dem gepolsterten Fenstersitz nieder, wo er oft saß, um zu

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